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Grauer Star | Durch Einsatz von Multifokallinsen lassen sich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen

am 21. April 2010

Grauer Star ist eine Augenerkrankung, die vorwiegend im Alter auftritt. Starke UV-Strahlung, Krankheiten wie Diabetes Mellitus oder bestimmte Medikamente wie beispielsweise Kortison können auch in jüngeren Jahren zum Grauen Star führen. In seltenen Fällen ist Grauer Star angeboren.

Grauer Star (Katarakt) bezeichnet eine Eintrübung der Augenlinse, bei der sich die Linse verflüssigt. Die schleichende Verschlechterung des Sehvermögens, verbunden mit abnehmender Sehschärfe und Kontrastsehen, wird von den Betreffenden anfangs meist nicht wahrgenommen. Erst wenn starke Beeinträchtigungen durch unscharfes, verschleiertes Sehen, Doppelbilder oder Lichthöfe um Lichtquellen auftreten, wird ein Augenarzt aufgesucht, welcher die Diagnose Grauer Star mittels einer Spaltlampenuntersuchung bei erweiterten Pupillen schnell feststellen kann. Grauer Star ist im fortgeschrittenen Stadium sogar mit bloßem Auge an den weiß scheinenden Pupillen zu erkennen.

Grauer Star kann nicht medikamentös behandelt, sondern nur operativ beseitigt werden. Staroperationen sind heutzutage Routineeingriffe und nur mit einem minimalen Risiko verbunden. Bei der Staroperation wird unter örtlicher Betäubung die eingetrübte Linse entfernt. Hierbei unterscheidet man unter intra- und extrakapsulärer Operationstechnik. Bei der intrakapsulären Methode, die heute nur noch selten angewandt wird, wird die Linse mit der gesamten Kapsel aus dem Auge entfernt. Da es dabei häufiger zu Komplikationen gekommen ist, wird meist die extrakapsuläre Methode angewandt. Hierbei wird die Linsenkapsel geöffnet und das Kapselinnere entfernt, während die Kapselrückwand bestehen bleibt. Mittels Ultraschall wird der Linsenkern zerkleinert und anschließend abgesaugt.

Das optische Defizit, das durch die Entfernung der Linse entsteht, kann durch eine so genannte Starbrille, Kontaktlinsen oder eine intraokulare Linse ausgeglichen werden. Heute ist fast immer die intraokulare Linse das Mittel der Wahl. Moderne Kunstlinsen bestehen aus Silikon und Hydrogel. Da Kunstlinsen nicht beweglich sind, benötigten am Grauen Star operierte Patienten nach der OP eine Lesebrille. Durch den Einsatz ultramoderner Multifokallinsen (vgl. hier Anbieter wie die EuroEyes Lasik Kliniken) kann dieses Defizit der Brechkraft erfolgreich ausgeglichen werden, so dass Graue Star Patienten nach der Staroperation meist keine Brille mehr benötigen. Die eingesetzte Linse hält ein Leben lang und muss nicht ausgetauscht werden.

Die Prognose der Wiederherstellung der vollen Sehkraft durch die Staroperation wird als sehr gut eingeschätzt. Lediglich eine erhöhte Blendempfindlichkeit und verringertes Kontrastsehen können als Folge des Grauen Stars bleiben. (unu)

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