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Blutzuckerspiegel – das Wichtigste im Überblick

am 9. August 2011

Der Blutzuckerwert gehört zu den wichtigsten Messwerten in der Medizin. Bei der Messung des Blutzuckers wird der Glucoseanteil im Blut bestimmt. Dieser sollte bei einem gesunden Menschen immer konstant sein. Liegen permanent erhöhte Messwerte des Blutzuckers vor, leidet der Patient aller Voraussicht nach an Diabetes oder zeigt eine starke Tendenz, an Diabetes zu erkranken. Liegt eine Unterzuckerung vor, leidet darunter insbesondere die Hirnleistung, und der Patient hat mit einer hohen Anzahl an unangenehmen und auf Dauer gefährlichen Begleiterscheinungen zu rechnen. In beiden Fällen, der Überzuckerung und der Unterzuckerung, gibt es heute nachhaltige Maßnahmen zur Vorbeugung und zur Behandlung, ist der Patient bereits betroffen.

Hoher Glucoseanteil im Blut und Diabetes

Möchte man zunächst selbst einschätzen, ob der Glukoseanteil im Blut zu hoch ist, geht dies ganz einfach mit Blutzuckerteststreifen aus der Apotheke. Erste Anzeichen für einen erhöhten Blutzuckerspiegel kann eine schlechte Wundheilung sein. Mit kleinen modernen Messgeräten können die Ärzte sowie gefährdete Patienten den Blutzuckerwert genau bestimmen. Der Blutwert sollte sich spätestens eine Stunde nach dem Essen wieder auf den vorgegebenen Nüchternwert einpendeln. Ist dies nach mehreren Messversuchen nicht der Fall, wird der Patient intensiv auf Diabetes untersucht. Leichtere Formen der Diabetes können unter Umständen, wie einige Beispiele zeigen, mit Tabletten behandelt, aber nicht geheilt werden. Darüber hinaus lautet das oberste Gebot für alle Diabetes-Patienten, sich – in Abstimmung mit ihren Ärzten – gesund und der Krankheit entsprechend zu ernähren. Der Blutzucker gerät aus dem Gleichgewicht, wenn die Bauchspeicheldrüse nicht mehr richtig arbeitet oder ihre Arbeit ganz einstellt. Dann wird das lebenswichtige Hormon Insulin, das – vereinfacht gesagt – für die Regulierung der Traubenzuckerkonzentration im Blut verantwortlich ist, nicht mehr produziert und muss dem Patienten regelmäßig in Spritzenform zugeführt werden, um den Blutzuckerspiegel zu senken. Ab und an passiert es, dass es dabei zu einer Unterzuckerung kommt, die bei weitem nicht so lebensbedrohlich wie eine Überzuckerung ist, aber umgehend behandelt werden muss, um mögliche Krampfanfälle zu vermeiden.

Blutzuckerspiegel mit Niedrigwerten

Wer ständig unter Konzentrationsstörungen oder Schwindel bis hin zur Ohnmacht leidet, könnte an einer Störung der Glukosewerte leiden, die dann zu niedrig sind. Der Körper erkennt einen Nährstoffmangel. Insbesondere das Gehirn muss permanent mit Zucker versorgt werden. Wer unregelmäßig isst oder Mahlzeiten ganz ausfallen lässt, wird irgendwann chronisch mit dem Zustand der Hypoglykämie zu kämpfen haben. Dabei hält man den Blutzuckerspiegel ganz leicht konstant, in dem man ausgewogen und gesund isst. Fünf kleine Mahlzeiten oder 3 Mahlzeiten am Tag sollten es sein. Auch etwas Süßes, in Maßen – nicht in Massen, darf dabei sein. Menschen, die regelmäßig Sport treiben oder beruflich außergewöhnlich starken Belastungen ausgesetzt sind, sollten ihre Blutzuckerwerte besonders gut im Auge behalten.

Diabetes: Blutzuckerwerte / Blutzuckerspiegel regelmäßig kontrollieren © Jeanette Dietl / Fotolia

Diabetes: Blutzuckerwerte / Blutzuckerspiegel regelmäßig kontrollieren © Jeanette Dietl / Fotolia

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